Folge 33: Über künstliche Intelligenz, Bildung und Verantwortung - Transkript

In der 33. Folge spielt KI eine wichtige Rolle – sowohl in der Diskussion, als auch dramaturgisch! Zu Beginn besprechen Moritz Becker und Ralf Willius die aktuelle JIM Studie in Hinblick auf sexuelle Belästigung von Jugendlichen in Social Media. Und sonst wird über Öffnungszeiten von Chatgruppen und den Song „Moin meine Kebabs“ nachgedacht.

Folge 33 - 2023-12-23.mp3
Moritz: Je besser du mit KI umgehen kannst, desto schneller kommst du auch auf die Idee, etwas in Frage zu stellen.
Moritz: Hallo und herzlich willkommen zu "Was mit Medienerziehung", dem Podcast von smiley e.V. zum Thema Medienerziehung. Mein Name ist Moritz Becker.
Ralf: Und mein Name ist Ralf Willius.
Moritz: Der ein wenig verschnupft klingt, wie ich finde.
Ralf: Ja, aber nicht mehr so wie gestern und vorgestern, da lag ich komplett flach.
Moritz: Wir sind beide der Saison angemessen erkältet, kann man sagen. In unserer Arbeit besuchen wir Schulklassen norddeutschlandweit diskutieren wir dann immer wieder, auf welche Art und Weise Social Media verantwortungsvoll genutzt werden kann. Dazu führen wir deutschlandweit Elternveranstaltungen durch, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Fortbildungen, wo wir dann diskutieren, auf welche Art und Weise angemessen Medienerziehung stattfinden kann. Und genau das machen wir auch hier in unserem Podcast heute am 23.12. in unserer 33 Folge.
Ralf: Hallo Moritz!
Moritz: Hallo Ralf!
Ralf: Wir beginnen mit der Standardfrage. Gibt es Rückmeldungen zur letzten sehr langen Folge, wie ich fand?
Moritz: Ja, Rekord, solange war noch nie eine Podcastfolge von uns. Wie beim letzten Mal hat sich bei mir niemand darüber beschwert. Im Gegenteil, ich habe nur positive Rückmeldung bekommen, und die Fragestellung, ob ein Smartphoneverbot als Strafe in der Erziehung schlimmer ist als Stubenarrest, habe ich nur Zustimmung gehört. Wobei haben wir überhaupt gesagt, ob es schlimmer ist?
Ralf: Ich glaube, es hat sich ergeben, dass ...
Moritz: ... so zwischen den Zeilen ....
Ralf: Ja, ja.
Moritz: Ja, das machen wir immer in unserem Podcast.
Moritz: ... Wir wollen ja keine Ratschläge geben ...
Moritz: Genau wir geben keine Ratschläge, sondern zwischen den Zeilen geben wir vergiftete Ratschläge. Noch schlimmer,
Ralf: bei uns muss man noch selber denken.
Moritz: Hast du noch Rückmeldung bekommen?
Ralf: Äh, nee, eigentlich so nicht.
Moritz: Ich hätte noch eine Ergänzung zu machen zur vorletzten Folge.
Ralf: Oh, die vorletzte, das war die mit Juuuport, wo Lea Römer zu Gast war.
Moritz: Genau die Beratungsplattform, wo jugendliche Jugendliche beraten, und im Gespräch haben wir unter anderem über sexuelle Belästigung im Internet gesprochen, in Social Media, und dazu habe ich ein paar interessante Aspekte in der neuen JIM Studie, die im Dezember.
Ralf: Die hab ich, die hab ich auch gelesen. Hätte ich unter "sonst noch was?" eingebracht, aber passt hier aber hervorragend!
Moritz: Ja, weil ich finde, grad, und du wolltest es unter uns sonst besprechen.
Ralf: Ja, aber können wir auch jetzt besprechen. Genau vielleicht noch zwei Sätze zur Jim Studie vorweg. Die ist vom medienpädagogische Forschungsverbund Südwest, die sitzen in Stuttgart und befragen jährlich um die 1000 Jugendliche, was die so im Internet machen. Welche Apps sie nutzen. Wie viel Zeit sie dort vorbringen, gilt so als die Studie, kann man sagen, im Bereich Internetnutzung.
Moritz: Vor allem, weil es die schon seit einigen Jahren gibt, kann man noch immer schön Veränderungen feststellen.
Ralf: Genau wie sich das im Laufe der Jahre halt auch so verändert hat, und da steht halt auch was zur sexuellen Belästigung drin, und demnach sind 36 Prozent der Mädchen und 24 Prozent der Jungen schon im Netz sexuell belästigt worden.
Moritz: Und da muss man deutlich sagen, das sind die zwölf bis 19-Jährigen, die da befragt werden.
Ralf: Genau, es gibt keine direkten vergleichbaren Zahlen von vorher, weil da nicht so konkret gefragt wurde, aber es wurde nach Cyber-Grooming im Jahr davor gefragt.
Moritz: Okay, Cyber-Grooming ist im Prinzip ein Aspekt von sexueller Belästigung. Also, es ist im Prinzip so, dass Annähern und vorbereiten einer sexuellen Belästigung oder Ausbeutung, wo es dann viel darum geht, dass Nacktbilder erpresst werden und all diese Dinge häufig durch Erwachsene, aber auch von Jugendlichen gegenüber anderen Jugendlichen, und dazu gab es 2022 Zahlen.
Ralf: Da waren es 28 Prozent der Mädchen, die damit in Berührung gekommen sind, also eine deutliche Steigerung, mit 36 Prozent in diesem Jahr, und, was ich bedenklich finde, 6 Prozent geben halt an, dass es mehrmals pro Woche passiert.
Moritz: Und das passt zu einem Gespräch, was ich mit einer sechsten Klasse letzte Woche hatte, und zwar beschrieb da eine Schülerin, dass sie einen Instagram Account betreibt, den sie bewusst öffentlich hat. Also das heißt, eigentlich ging es um die Diskussion, ob man einen Instagram Account privat stellen sollte oder nicht, wenn man elf oder zwölf ist, und die war ganz klar der Meinung, dass sie das nur öffentlich betreiben kann, weil sie dann auf die Weise mehr Likes bekommt, also mehr Aufmerksamkeit. Und was sich an dem Gespräch so ja, sagen wir mal, nachdenkenswert fand, ist das ja gar nicht so sehr, dass die Option, das ganze privat zu machen, für sie gar nicht realistisch war, sondern dass sie gleichzeitig sagte, naja, und dann ist es halt so, dass man regelmäßig "Nudes", zugeschickt bekommt, und in der Klasse ist an der Stelle niemand erschrocken, sondern für alle war klar, es ist ganz normal, und ...
Moritz: ... ich glaube, unser Publikum müssen wir das evtl. erklären?
Moritz: Genau, ich glaube, dass die meisten Zuhörerinnen und Zuhörer vielleicht mit dieser Formulierung schon gar nicht so viel anfangen können. Also, "Nudes" also im Sinne von Nacktbildern, das heißt, für dieses Mädchen gehört das zum Alltag, offensichtlich dazu, einfach regelmäßig. Ich nehme an, unaufgefordert Nacktbilder von wahrscheinlich irgendwelchen Erwachsenen zugeschickt zu bekommen, und das fand ich in dem Moment auch unheimlich schwierig, weil jetzt einfach zu sagen, ja, dann mach doch deinen Account privat, dann kriegst du diese Bilder nicht mehr, war für sie völlig undenkbar, weil ihr Antrieb natürlich auch, oder was heißt natürlich, aus ihrer Perspektive heraus war, sie will gerade wahrgenommen werden, oder vielleicht ist für sie auch dieses wahrgenommen werden auf Instagram das Einzige, was sie für sich so empfindet an Wertschätzung, und für sie wäre jetzt zu sagen, dann macht das mal privat, zum einen überhaupt gar nicht zielführend, weil sie will nicht privat sein, und gleichzeitig scheint das für sie einfach so: Das muss man halt hinnehmen! Und ich bin mir sehr sicher, dass das was mit Mädchen und Jungen macht, wenn die regelmäßig solche Sachen über sich ergehen lassen müssen.
Ralf: Das ist ja auch ein Grund, warum wir mit Schulklassen diskutieren, wie man sich trotz öffentlichem Account dann schützen kann, indem man zum Beispiel einstellt, dass eine Nachricht nicht sofort zugestellt wird, sondern erst die Anfrage kommt, dass man halt schaut, was sind das für Leute, die mich ansprechen.
Moritz: Also so eine Zwischenebene zwischen dem, sagen wir mal, bestmöglichen Schutz des privaten Accounts und dem unter Umständen sehr riskanten, komplett öffentlichen Account, dazwischen noch so Ebenen einzuziehen und zu sagen, ich schütze mich vor Leuten, die nicht in meiner Kontaktliste sind, wenn sie mich anschreiben.
Ralf: Genau indem ich dann erst mal kontrolliere, was ist das für ein Benutzername, was für Fotos sind das?
Moritz: Auf Snapchat könnte man gucken bei diesem Snapscore.
Ralf: Genau, wenn der relativ gering ist, wird das wahrscheinlich ein relativ neuer Account sein. Auch wenn der Account erstellt wurde, ist sicherlich interessant.
Moritz: Ja, und ich glaube, dass die große Kunst an der Stelle wirklich sein muss, sich so ein bisschen zu verabschieden von eigentlich sollten die das gar nicht nutzen. Also ich meine die, die USK sagt: Instagram ab zwölf, viele von den Kindern, mit denen wir da sprechen, sind jünger. Jetzt kann man natürlich sagen, so, ihr seid noch viel zu jung. Macht das nicht, dann werden die das trotzdem machen, sich hinzustellen und zu sagen, macht auf jeden Fall einen privaten Account, oder auch wenn Eltern sich dann hinstellen und sagen, du muss das unbedingt privat machen, dann passiert das, was ich mal in einer Klasse gehört habe, wo jemand sagt, der er hat zwei Instagram Accounts ein für seine Eltern zum Kontrollieren, und der ist dann blitzblank und privat und einen öffentlichen zum Benutzen. Ich glaube, das ist auch für Eltern unglaublich schwer auszuhalten.
Ralf: Das glaube ich auch, auszuhalten, dass das Kind öffentlich sein will, obwohl ich das eigentlich privat haben möchte.
Moritz: Und wenn tatsächlich ein Kind den Eindruck hat, ich finde nirgendwo anders statt als dort, und das war der Eindruck, den ich von diesem Mädchen eben hatte. Die war auf der einen Seite unglaublich stolz auf das, was sie sich auf Instagram aufgebaut hat, also vielleicht auch, weil sie Vorbilder hat, die als Influencerinnen oder Influencer sich auch entsprechend transparent verhalten. Also, sie war stolz drauf und hat gleichzeitig eben dargestellt, und dann muss man dann halt durch, wenn man diese Bilder bekommt, da dann nicht einfach so ignorant zu sagen, und das ist natürlich total dumm, was du da machst und mach das privat. Das also finde ich immer wieder unglaublich schwierig und finde ich halt durch diese Zahlen jetzt auch nochmal absolut bestätigt, wie groß dies Problem tatsächlich auch ist.
Ralf: Laut Studie ist das Problem nicht nur bei Instagram. Da finden 35 Prozent der Vorfälle statt, aber auch 20 Prozent bei TikTok und 14 Prozent tatsächlich bei Snapchat.
Moritz: Ja, und ich glaube, WhatsApp war so eher unter ferner liefen. Also ich glaube, das ist nochmal auch ganz wichtig, dass die Nutzung von Social Media Plattformen wie Tiktok oder Snapchat sind da nochmal wesentlich anspruchsvoller im Selbstschutz als Messenger Systeme.
Ralf: Ja.
Moritz: Das vielleicht zur letzten Folge. Kommen wir zum heutigen Thema.
Ralf: Ja ...
Moritz: Ähm, ich bitte dich jetzt, du weißt, was jetzt kommt?
Ralf: Ich weiß, was jetzt kommt ...
Moritz: Hast du schon mal von diesem neuen Tool namens ChatGPT hat gehört? Es soll ja eine Menge Potenzial für den Schulunterricht haben.
Ralf: Ja, ich habe davon gehört. ChatGPT ist dieser Sprach-KI-Algorithmus, oder? Ich frage mich, welche Chancen und Risiken er wohl für den Schulunterricht mit sich bringt.
Moritz: Genau auf der einen Seite könnte es den Unterricht spannender gestalten. Schülerinnen und Schüler können ihre Fragen stellen und sofort Antworten erhalten. Das könnte den Lernprozess effizienter machen.
Ralf: Das stimmt, aber ich mache mir auch Sorgen, die Qualität der Antworten hängt stark von den eingegebenen Daten ab, und es besteht die Gefahr von Fehlinformationen. Wie können wir sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler verlässliche Informationen erhalten?
Moritz: Da bin ich ganz deiner Meinung. Es wäre wichtig, den Einsatz von ChatGPT und anderen Lehrmethoden zu kombinieren und den Schülern beizubringen, kritisch zu denken und die Informationen zu überprüfen.
Ralf: Absolut. Außerdem müssen wir darauf achten, dass der Einsatz von ChatGPT die sozialen Fähigkeiten der Schüler nicht beeinträchtigt. Die Interaktion mit einem echten Lehrer und anderen Schülern ist doch unersetzlich.
Moritz: Da hast du recht. Es könnte auch dazu führen, dass die Schüler zu abhängig von der Technologie werden. Es wäre wichtig, Chat GPT als Ergänzung zu sehen und nicht als Ersatz für den menschlichen Kontakt.
Ralf: Genau, wir sollten auch die Datenschutzaspekte im Blick behalten. Schließlich können sensible Informationen über die Schülerinnen und Schüler in den digitalen Raum gelangen.
Moritz: Das ist ein wichtiger Punkt. Wir müssen sicherstellen, dass alle Datenschutzrichtlinien eingehalten werden und die Schülerinnen und Schüler geschützt sind.
Ralf: Zusammengefasst denke ich, dass ChatGPT viel Potenzial hat, aber wir müssen vorsichtig sein und es verantwortungsvoll im Schulunterricht einsetzen.
Moritz: Ansätze, da bin ich ganz deiner Meinung. Lassen wir uns darauf achten, dass die Chancen genutzt und die Risiken minimiert werden. Das, was jetzt vielleicht so ein bisschen vorgelesen wirkte, war auch vorgelesen.
Ralf: Wollte ich gerade sagen, war ja vorgelesen!
Moritz: .. war vorgelesen. Hat letztendlich ChatGPT für uns entworfen, auf den Impuls hin: "Schreibe einen Dialog zwischen zwei Medienpädagogen über die Chancen und Risiken von ChatGPT für den Schulunterricht".
Ralf: Und ich fand es gar nicht so schlecht.
Moritz: Ja, ich würde sagen, so die, die Eckpunkte hätte ich wahrscheinlich selber auch so gesagt. Was ich ganz interessant fand, ist, dass an manchen Stellen hieß es Schülerinnen und Schüler, und an anderen Stellen nur Schüler. Das gleiche, auch mit Lehrer und Lehrerinnen, und ich frage mich, warum das so ist. Also eine Erklärung wäre, dass vielleicht dort auf unterschiedliche Quellen zurückgegriffen wurde, die auf unterschiedliche Art und Weise männliches und weibliches Geschlecht verwendet haben, oder dass ChatGPT denkt zwei Medienpädagogen, die machen das nicht konsequent, ist es auch wieder authentisch. Ich weiß gar nicht, ob wir das so konsequent in unserem Podcast einhalten. Schülerinnen und Schüler zu sagen, müsste man mal Jonas fragen, beim Transkribieren. Aber im Prinzip sind wir genau da an dem Punkt. Zum einen vielleicht, woran kenne ich Chat GPT Texte? Und vielleicht auch die Frage, ob das nicht in der Schule tatsächlich auch wirklich viel mehr thematisiert werden muss, als es zurzeit passiert, weil mein Gefühl ist, als das Anfang des Jahres auftauchte, ChatGPT, war erst einmal die Reaktion, so ein Erschrockenes in der Schule, dass man denkt, oh Gott, jetzt machen die alle ihre Hausaufgaben mit ChatGPT, und wir können eigentlich gar nicht mehr normal unterrichten.
Moritz: Ja, den Eindruck hatte ich auch.
Moritz: Und laut JIM-Studie ist es auch so, um auch mal wieder die JIM-Studie anzuführen: 38 Prozent der Jugendlichen haben ChatGPT schon einmal benutzt, und ich weiß nicht genau, wann die gefragt haben, wahrscheinlich irgendwie im Sommer oder?
Ralf: Die Studie wird im Sommer durchgeführt.
Moritz: Das heißt in der ersten Jahreshälfte 38 Prozent. Also, von daher halte ich durchaus für realistisch, dass Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben mit ChatGPT, zum großen Teil lösen.
Ralf: Ich würde davon ausgehen,
Moritz: Und ich glaube auch nicht, dass es unbedingt ein Problem ist, sondern dass man vielleicht einfach realistischerweise sagen sollte, Hausaufgaben führen nicht unbedingt dazu, dass die Schülerinnen und Schüler, dann das machen, was vielleicht der Sinn ist, wenn ich sage, schreib mal bitte alle einen Text, oder eine Französischlehrerin hat mir neulich erzählt, dass sie auch keine Hausaufgaben mehr aufgibt, die was mit Übersetzen zu tun hat. Weil den Schülerinnen und Schülern, denen das schwerfällt, einen Text zu übersetzen, die machen das unter Umständen mit dem Google-Translator, und die, die das können, die machen das dann auch eben schnell, und auf die Weise geht die Schere noch mehr auf zwischen denen, die das sowieso hinkriegen, und denen, die es nicht können, die es aber auch durch Hausaufgaben nicht lernen werden. Deshalb glaube ich, dass es Unterricht insofern verändert, dass wenn Ziel ist, dass beispielsweise jetzt mein wegen selber ein Gedicht zusammengefasst wird oder ein Text zusammengefasst wird, dann muss ich da wahrscheinlich als Lehrkraft in der Schule eine Situation simulieren, wo ich sage, jetzt wird hier kein Tablet benutzt, kein Smartphone, sondern eure Aufgabe ist jetzt wirklich, diese drei DIN4 Seiten zusammenzufassen und vielleicht auch zu erklären, warum man das macht. Also zu sagen, vielleicht werdet ihr das im Alltag nie brauchen. Trotzdem möchte ich, dass ihr jetzt einmal übt, einen Text zusammenzufassen.
Ralf: Einfach, um die Methode einmal auszuführen oder ne, nicht die Methode, aber grundsätzlich....
Moritz: Ich glaube, man muss sich ja schon überlegen, wenn jetzt jemand kommt und sagt, nee, ich weiß, da gibt es Wikipedia oder gehen wir noch einen Schritt zurück. Jemand sagt, ich möchte nicht ein Lexikon benutzen, um etwas nachzuschlagen, weil ich glaube, da verkümmert das Recherchieren können. Das heißt, wenn jetzt jemand sagt, wann ist Goethe geboren, kann man im Lexikon nachschlagen, wenn man sagt, nee, mache ich aber nicht. Ich werde recherchieren, wann der geboren ist, werde rausfinden, wo der geboren ist, und dann werde ich da im Einwohnermeldeamt nachfragen und so weiter. Das dauert viel länger, aber trainiert recherchieren. Aber wenn du wissen möchtest, wann Goethe geboren ist, dann möchtest du nicht oder unter Umständen nicht, dass die Leute recherchieren, sondern dass sie das möglichst effizient mit einer verlässlichen Quelle nachschlagen. Das kann ein Lexikon sein oder heute meinetwegen Wikipedia, und dann kann man noch diskutieren, ob Wikipedia eine verlässliche Quelle ist. Wenn es um den Geburtstag von Goethe geht. Ich würde sagen schon, und niemand würde jetzt sagen, nee, nee, also, ich mache mich da lieber auf den Weg und benutze Wikipedia nicht. Wahrscheinlich wäre es sogar auch, wenn man sagt, meine Güte, jetzt stell dich nicht so an, benutzt doch bitte Wikipedia! Oder wenn ein Höhlenmensch gesagt hätte, nee, ich will auf gar keinen Fall jetzt irgendwie von Höhlenmalerei lernen, wie man irgendwelche Bisons jagt, sondern ich will das selber rausfinden, würde man sagen, dass nicht effizient. Also von daher glaube ich, dass man in wenigen Monaten vielleicht schon sagt, jemand, der ChatGPT hat für gewisse Sachen nicht benutzt, den will ich, den will ich gar nicht bei mir im Team haben...
Ralf: ...weil der Zeit verschwendet.
Moritz: Genau der formuliert hier selber etwas, was man auch viel besser machen lassen kann. Deshalb glaube ich, ist wichtiger, an der Stelle zu trainieren, was muss ich denn ChatGPT für einen Auftrag erteilen, dass das ganze gut wird?
Ralf: Ja, und nicht nur nicht nur welchen Auftrag, sondern das ist das, was du vorhin auch schon angesprochen hast, anders, um auch zu erkennen, was ist jetzt von ChatGPT, also textlich?
Moritz: Wo will mich jemand vielleicht auch ganz gezielt manipulieren? Also, ich meine, wir hatten früher in der Schule Formelsammlungen, und dann durften wir diese Formelsammlung im Physikunterricht benutzen, und man hatte nicht die Sorge, jetzt lernen die gar nicht mehr, wie man Formeln irgendwie herleitet
Ralf: Stimmt
Moritz: Was man damals machen konnte, oder zumindest habe ich das gemacht als Schüler. Ich habe mich blind auf diese Formelsammlung verlassen. Also ich habe jetzt bin nicht auf die Idee, die gekommen, die Formelsammlung könnte mich jetzt hier verarschen, und die wollen mir hier eine vierte binomische Formel unterjubeln oder so, sondern das war irgendwie klar, diese Formelsammlung ist eine Autorität, und auf die kann ich mich berufen.
Ralf: Okay, klar, die gab es natürlich irgendwie von von irgendeinem Anbieter.
Moritz: Verlag. Die haben gesagt, das stimmt, was da drin steht, und das ist letztendlich bei künstlicher Intelligenz nicht unbedingt der Fall. Da muss ich in der Lage sein, zu erkennen. Wurde hier mit Quellen gearbeitet, die nicht seriös sind, oder wurde hier etwas so verkürzt, dass es letztendlich dann doch falsch ist? Und das ist etwas, was ich glaube, was man wirklich lernen muss.
Ralf: Um es selber anwenden zu können, vor allen Dingen ja auch. Also ich meine, das betrifft mich auch, wenn ich ChatGPT nutze, um mein Referat zu schreiben, dann muss ich ja trotzdem das einmal durchgehen, um zu gucken, ob die Quellen stimmig sind, ob die, ob die Quellen richtig sind.
Moritz: Ja, und ich glaube, es gibt immer noch Leute, die können Dinge, die andere Leute nicht mehr können. Also, es gibt Leute, die können Formeln herleiten, die andere Leute nicht herleiten können, und die werden dann eines Tages vielleicht auch eine andere berufliche oder ich glaube, jemand, der oder die selber Texte formulieren kann, wird es auch weiterhin trotz ChatGPT machen. Und das sind dann die Leute, die vielleicht später als Redakteurinnen und Redakteure irgendwo in irgendwelchen Medienhäusern arbeiten, während andere Leute trotzdem ein Weihnachtsgedicht formulieren können, obwohl sie nicht reimen können. Also das heißt, du kannst ja oder in der Zeit hat jemand, fand ich ganz faszinierend, jemand ein Kinderbuch selber gestaltet, und da wurde gesagt, die Person ist auf die Idee gekommen, weil das Kind möchte, Geschichten vorgelesen bekommen, in denen eine Prinzessin, ein Feuerwehrmann und Dinosaurier vorkommt oder irgendsowas und das kann ChatGPT. Aber als meine Kinder klein waren, ich konnte das auch selber, also meine Töchter, die durften immer drei Tiere sagen, und dann habe ich eine Geschichte improvisiert von drei Tieren, die habe ich denen dann erzählt, und von daher glaube ich, dass es für manche Leute sehr hilfreich ist, und wer der Bock´zu hat, macht das immer noch.
Ralf: Und Leute, die es nicht können, müssen das nicht lernen, weil sie andere Stärken haben, sage ich jetzt mal so, gerade im künstlerischen Bereich. Ich denke, auch, wenn KI mittlerweile, glaube ich, sehr gut Musik machen kann, bestes Beispiel, die Beatles, wird es ja trotzdem weiter Bands geben.
Moritz: Ja, wobei die Beatles, also der aktuelle Beatles-Song, ist nicht KI generiert, sondern da hat man mit KI, soweit ich das verstanden habe, John Lennons Stimme und dieses etwas verzerrte Klavier und irgendwelche Kühlschrankgeräusche voneinander trennen können, und die. Der Song selber ist wohl klassisch produziert, also zumindest die Beatles, die noch leben, haben dann ihren Teil dazu beigetragen. Aber letztendlich findest du Songs, die von Kurt Cobain oder John Lennon oder Amy Winehouse gesungen wurden, obwohl die schon lange tot waren, weil KI auch lernen kann so zu klingen wie einzelne Musiker, und dann kannst du meinetwegen sagen, wie klingt denn jetzt eigentlich Basket Case von Green Day, wenn es von den Beatles wäre, und KI kann da das unter Umständen dann präsentieren, und das klingt zum Teil gar nicht schlecht. Also, das geht alles schon, und da finde ich jetzt auch hier wieder wichtig, dass Menschen erkennen können müssen, dass dieser Song nicht von den Beatles sein kann, weil die Beatles werden garantiert niemals Green Day gecovert haben, weil die Beatles da nicht mehr vollständig waren, und das sind alles Sachen, die, wo ich glaube, dass nach wie vor diese Form von Wissen kannst du in der Schule ja vermitteln und musst du auch vermitteln, und je besser du mit KI umgehen kannst, desto schneller kommst du auch auf die Idee, etwas infrage zu stellen.
Ralf: Ja, je besser du selber verstehst, desto besser, kannst du auch erkennen, wie manipulativ das sein kann oder wie wie tricky, sag ich mal, das sein kann, also welche Möglichkeiten es gibt. Wer sich nicht damit auseinandersetzt, kommt vielleicht gar nicht auf die Idee zu sagen, dass das jetzt KI gemacht hat.
Moritz: Und auf die Weise kannst du vielleicht auch so ein deep fake Porno, da haben wir auch schon mal drüber gesprochen, wo da unter Umständen ein paar Bilder vom Gesicht ausreichen, um einen Porno zu generieren, indem es so aussieht, als wäre diese Person Darstellerin oder Darsteller in dem Porno, kommst du auf die Idee, das infrage zu stellen, und ich glaube, da kommt sogar noch mehr auf uns zu. Zum Beispiel kannst du bei verschiedenen Angeboten, habe ich gerade auf heise.de gelesen, kannst du Menschen auf Fotos hinschicken, also hochladen, Bilder von angezogenen Menschen, und dann wird generiert, wie die wahrscheinlich nackt aussehen würden, und das kannst du mal noch Spur weiterdenken. Ich weiß nicht, ob es sowas schon gibt. Wenn, dann habe ich das jetzt gerade erfunden. Du nimmst dir ne VR-Brille, und diese VR-Brille kann in Echtzeit erkennen oder beziehungsweise generieren, wie diese Leute wahrscheinlich nackt aussehen, und mit dieser VR-Brille kannst du dann Straßenbahn fahren, und alle Leute, die du siehst, sind nackt.
Ralf: Oh je. Möglich ist es auf jeden Fall.
Moritz: Und da, glaube ich, muss man über den nächsten Punkt diskutieren, über so eine ethische Diskussion. Also kann ich das machen, darf ich machen, was geht. Da gibt es, habe ich auch auf Heise gelesen, Beispiele, dass dann solche Bilder veröffentlicht werden von Menschen. Das heißt, all diese Punkte, glaube ich, machen erforderlich, zum einen das Wissen, was geht, und gleichzeitig auch das drüber sprechen, was davon in Ordnung ist. Ja, und das können auch Eltern mit den Kindern machen, wenn Schule da nicht schnell genug ist.
Ralf: Ja, ich glaube einfach, das ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft.
Moritz: Ja auch beispielsweise zu verstehen, in welche Richtung gehen Dinge, wenn KI entscheidet, oder zu verstehen, wie kommt KI zu irgendwelchen Entschlüssen, das heißt, du brauchst einmal diese Metaebene und auf der anderen Seite durch die Anwendungsebene, und beides könnte Schule machen, und beides kann aber letztendlich auch von Eltern angeregt werden, in Diskussionen am Familientisch.
Ralf: Ich glaube, das können wir so stehen lassen.
Moritz: Sollten wir machen.
Ralf: Und sonst.
Moritz: Hm ja, du wolltest ja bei uns sonst noch. Nee, ich habe mir, ich habe auch noch zwei Sachen auf dem Zettel, oder vielleicht habe ich sogar drei? Einmal wollte ich dir von einer Lehrerin erzählen. Ich war in einer tollen sechsten Klasse mit einer tollen Lehrerin, und die Lehrerin erzählte mir nachher nach dem Workshop, dass die mit der Co-Klassenlehrkraft zusammen und den Schülerinnen und Schülern auf iServ, das ist so ein Schulserver-System, was in Niedersachsen oft benutzt wird, hatten die eine Chat-Gruppe. Und in dieser Chat-Gruppe ist es dann mit der ganzen Klasse, ist es passiert, dass dann irgendwie nachts um 23 Uhr noch irgendwelche Nachrichten kamen, und das hat die Lehrerin gestört, und die hat dann gesagt, Leute, bitte erst ab sieben Uhr schreiben und nur bis 20 Uhr oder so. Und jetzt habe ich in dieser Klasse gesessen, und wir haben über deren WhatsApp-Klassenchat gesprochen, den die eigenständig eingerichtet haben und eigenständig betreuen, in Anführungsstrichen, und die haben mir dann erzählt, dass die Öffnungszeiten für den Chat haben, und zwar genau diese sieben bis 19 oder sieben, 20 Uhr. Ich habe es mir nicht gemerkt, und da habe ich gefragt, warum habt ihr das so gemacht? Das hat unsere Lehrerin damals bei iServ so gemacht, und das fanden wir ganz cool, und die Lehrerin war total gerührt, weil sie zum einen hatte sie gedacht, als sie diese, diese Öffnungszeiten vorgeschlagen hat, dass sie da eher so, wie soll man sagen, so motzend wirkte oder so. Aber sie hat in dem Moment gemerkt, dass sie quasi Vorbildfunktion hat und Einfluss auf diesen Klassenchat genommen hat, ohne dass sie über den Klassenchat gesprochen hat oder dort Mitglied ist. Und das, finde ich, ist ein schönes Beispiel dafür, dass auch hier wieder durch aktiv selber machen mit Kindern zusammen auch so eine Netzkultur entsteht, die dann an anderer Stelle Stress und all das vermeiden kann.
Ralf: Ich glaube, dass es tatsächlich ein unglaublich großes Lernfeld sein kann. Also egal, ob es jetzt bei IServ ist oder die Familien WhatsApp-Gruppe, wenn man da über so ein paar Regeln nachdenkt oder absprachen, dass es transportiert werden kann, in den Klassenchat.
Moritz: Ja, und vielleicht auch, und das fand ich das schöne, dass die Lehrerin nicht gesagt hat, ich bringe euch jetzt bei, wie ihr das zu machen habe, sondern hat gesagt, mich stört das, und ich möchte das jetzt so, und dann hat die Klasse gelernt. Okay, das ist eigentlich ganz cool. Also müssten wir mal drüber nachdenken. Also, das war von ihr gar nicht pädagogisch gemeint, aber letztendlich unglaublich pädagogisch gut gemacht. Dann habe ich noch eine Sache hier, und zwar gibt es von Fortnite in Kooperation mit LEGO, gibt es jetzt Lego Fortnite. Ich habe es gespielt. Ich hatte leider noch nicht so viel Zeit, dass ich so viel gespielt habe, dass ich jetzt eine ganze Folge dazu gestalten könnte, obwohl ich glaube, dass wir es eigentlich müssten. Das, was ich interessant finde, ist erstmal, bei vielen Menschen ist bei Fortnite der Gedanke an einen Shooter, der sicherlich nicht für Kinder konzipiert ist, und wenn du Lego Fortnite spielst, ist das kein Shooter, sondern eher so wie bei Minecraft. Du kannst irgendwo halt Sachen bauen, kannst du bei Fortnite auch, aber letztendlich ist es eher wirklich, du hast das Gefühl, du spielst ein legoartiges Minecraft.
Ralf: Also beziehungsweise Lego World ist im Prinzip genau das, wahrscheinlich?
Moritz: Ja, ist insgesamt doch nochmal ein bisschen anders, aber das, was es eben nicht gibt, ist so dieses kampfbetonte, was man Fortnite in diesem Battle Royal, für das es bekannt geworden ist, halt unterstellen würde. Trotzdem ist Lego Fortnite ab zwölf, und auf der Homepage von LEGO wird in so Eltern- Ratgeber-Seiten wird beschrieben, dass die einzelnen Spielwelten unterschiedliche Altersfreigaben hätten. Das habe ich jetzt so richtig noch nicht nachvollziehen können, auf welche Art und Weise das so ist, weil ich glaube, dass das Spiel ganz klar Zielgruppe unter Zwölfjähriger hat, also Lego Fortnite, da bin ich gespannt. Also, was das nach sich zieht, kostet nix, kannst es kostenlos spielen. Ich nehme an, dass man InGame-Käufe wird man da genauso haben. Sollten wir auf jeden Fall auf dem Schirm haben Lego Fortnite.
Ralf: Es gibt keine Legofiguren dazu, also von LEGO selber verkauft, aber keine Fortnite.
Ralf: Das weiß ich nicht, hab ich mich noch nicht mit befasst.
Ralf: Dann einen dritten Punkt hast du, glaube ich, noch?
Moritz: Ja, dieser dieser Typ, dieser Denis Gashi, von dem ich dir erzählt habe, weißt du noch, wer das ist? Das ist dieser, dieser, dieser Junge, der immer sein Essen, also der ist immer beim Mesopotanier in Suhl, ist der immer sein Döner oder holt sich den da? Und immer am Dönerstag, das ist Donnerstag, ist der ein Döner, und am Falafel-Freitag ist der Falafel und so und filmt sich dabei, und die Videos sind auf den ersten Blick jede Woche gleich, und der hat eine riesen Fanszene, und ich beobachte den schon seit längerem und bin immer nicht so sicher, ob der wirklich cool gefunden wird oder ob der eher sehr ironisch cool gefunden wird. Zumindest hat er, würde ich sagen, schon ziemlich große Reichweite, und der hat ja jetzt in Song rausgebracht, der ist jetzt irgendwie vorgestern oder so erschienen. Ich nehme an, am Donnerstag - am Dönerstag. Ich beobachte den seit längerem und finde das total faszinierend, wie der auf seine Art und Weise Reichweite erzeugt, und das irgendwo so zwischen trash und doch irgendwie auch cool. Also, das fiel mir nur gerade ein.
Ralf: Ich finde es eher trashig tatsächlich.
Moritz: Ja, dir hat es nicht gefallen, als ich dir das gezeigt habe. Das Erste, was er immer sagt, ist mmmhhh saftig. Also, der beißt in seinen Döner, mmmmhhh saftig. Also, ich glaub, das erste Mal, dass wir im Podcast über den Dönerstag sprechen, hier, aber du hattest ja noch die JIM Studie, haben wir da alles zugesagt?
Ralf: Nee, ich hab noch einen Punkt, den ich herausragend fand, oder auf jeden Fall erwähnenswert, dass 58 Prozent der Befragten mit Desinformationen in Kontakt bekommen sind.
Moritz: Unser Thema.
Ralf: Ja.
Moritz: Ja, ich glaube, haben wir eine Folge zugemacht? Ich glaube, vor vier Folgen: Umgang mit Falschmeldungen.
Ralf: Ja, und zwei von fünf Jugendlichen hatten Kontakt mit extremen politischen Ansichten, Verschwörungsmythen und auch Hassbotschaften, und die Hälfte.
Moritz: Da würde mich interessieren, wie die das rausgefunden haben. Also wonach haben die gefragt? Aber egal.
Ralf: Vielleicht noch ein Zitat dazu von Professor Dr. Kreißig. Das ist der Präsident der Landesmedienanstalt für Kommunikation in den Baden Würtemberg und Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, also die diese Studie mit in Auftrag geben.
Moritz: Für alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Mein Kollege Ralf liest das ab. D
Moritz: Ja, das kann man nicht auswendig kennen.
Moritz: Kann ja sein, dass du den kennst.
Ralf: Nicht persönlich.
Moritz: Weil neulich hat jemand mir die Rückmeldung gegeben, hat, gesagt, er würde unseren Podcast total gerne hören, weil es immer interessant ist, wie du mit deiner seriösen Art mich als Schlaumeier wieder zurückholst, und ich wollte noch mal ganz kurz darauf hinweisen, dass du auch ganz schön schlaumeierisch rüber kommen kannst, wenn du solche...
Ralf: Aber der Schlaumeier...Also ich brauch einen Zettel dafür.
Moritz: Genau und den hast du in deiner Hand.
Ralf: Genau und vielleicht, das Zitat noch, das wollte ich ja vorlesen...
Moritz: Bin ich dir ins Wort gefallen.
Ralf: Das machst du sehr selten. Aber ja, bist du gerade. Er hat gesagt oder er wird zitiert mit folgendem folgender Aussage: "die hohe Konfrontation mit Falschinformationen und Hassbotschaften bei Jugendlichen ist alarmierend. Angesichts dieser Herausforderung ist es von höchster Bedeutung, die Medienkompetenz von jungen Menschen zu fördern".
Moritz: Und das ist letztendlich auch ein Appell in unsere Richtung, das, was wir tag täglich machen.
Ralf: Und ein guter Vorsatz fürs neue Jahr!
Moritz: Das weiterzumachen. Das machen wir.
Ralf: Das heißt, wir machen für heute Feierabend und freuen uns natürlich auch dieses Mal über Rückmeldung an podcast@smiley-ev.de oder als Nachricht bei Instagram oder Facebook und sagen für heute auf Wiederhören
Moritz: Tschüss.


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