JIM Studie 2015

Alles (fast) beim Alten

Wie in den letzten Jahren üblich erscheint auch 2015 im November die von vielen Pädagogen mit Spannung erwartete JIM Studie. Es gibt 2015 kaum Überraschungen, offensichtlich ist aber, dass online immer wichtiger wird als offline.

Im Rahmen der JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest werden seit 1998 die Zwölf- bis 19-Jährigen in Deutschland zu ihren Mediennutzungsgewohnheiten befragt. 99% der befragten Jugendlichen besitzen demnach ein Smartphone. Die Verbreitung des Smartphones lässt andere Geräte unwichtiger werden: demnach verlieren MP3-Player, Radiogeräte und Digitalkameras 4 bzw. 5 Prozentpunkte. Hier macht die JIM-Studie Unterschiede bei Jugendlichen unterschiedlichem Bildungshintergrunds: Jugendliche mit formal höherer Bildung nutzen häufiger Digitalkameras und MP3-Player, wohingegen Jugendliche mit niedrigerem Bildungsniveau häufiger Fernseher und feste Spielekonsolen besitzen.


Mädchen und Jugend unterscheiden sich in der Nutzung vor allem im Bereich der Computerspiele. Hier geben 76 % der Jungen an, täglich oder mehrmals pro Woche Computer-/Konsolen-/Onlinespiele zu nutzen, während dies nur 47% der Mädchen angeben. Mädchen nutzen hingegen das Smartphone (97%) intensiver als Jungen (91%) und sind klar aktiver, wenn es um das digitale Fotografieren geht (Mädchen: 63%, Jungen: 46%).

Gegenüber 2014 gibt es kaum Überraschungen im Sinne eines Wandels der Nutzung. Fernsehen ist mit 80% statt 83% weiterhin rückläufig. Auch Offlinespiele sind mit 24% statt 25% weiterhin rückläufig, während Onlinespiele weiter zunehmen.
Tablets spielen mittlerweile eine immer bedeutende Rolle, während E-Book nach wie vor eher eine Randerscheinung bleiben. Alles in Allem bietet die JIM Studie 2015 wenig bannbrechende Überraschungen, zeigt aber weiterhin einen stetigen Wandel der Mediennutzung.

Die Studie finden Sie auf der Homepage des mpfs: JIM-Studie 2015

Dieser Beitrag wurde am 01.12.2015 verfasst.



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