Teamworkshops

Minecraft bietet mehr als nur Spaß: Teamcraft!

Minecraft ist momentan eines der beliebtesten Computerspiele von Kindern und Jugendlichen. Von (fast) grenzenloser Kreativität bis spannenden Abenteuern ist hier alles mit dabei. Wichtig hierbei ist die Tatsache, dass es nur gemeinsam mit anderen wirklich Spaß macht. Warum also die hohe Motivation der jungen Menschen nicht nutzen?

ein Beitrag von Cornelius Scheier (Medienkoordinator der Stadt Wolfsburg)

[zentriert]- von Cornelius Scheier Medienkoordinator der Stadt Wolfsburg -[/zentriert]
Die Jugendmedien Wolfsburg veranstalten unregelmäßige Teamworkshops mit dem Namen „Teamcraft“. Hierbei kommen ca. 10 Personen zusammen um gemeinsam Minecraft zu spielen. Bevor es los geht, werden Vereinbarungen getroffen wie man sich im Team verhält. Welche Verhaltensweisen sind für eine respektvolle und produktive Zusammenarbeit sinnvoll, welche sind kontraproduktiv? Wer kennt das Spiel besser? Wie kann er oder sie anderen helfen? Wie geht man mit den Rohstoffen um, die gesammelt werden? ...

Teamplay ist ein Gruppenerlebnis

Nach dem kleinen Workshop werden die Ergebnisse in den Raum gehängt und gestartet. Die Projektleiter haben vorher einige kleinere Aufgaben vorbereitet um das Spiel noch spannender und zielgerichteter zu gestalten. Während des Spielens treten immer wieder Probleme, Fragen und auch kleine Streitereien auf, die nun auf Grundlage des vorher gemeinsam Erarbeiteten gelöst werden können. Die Projektleitung übernimmt hier nur eine vermittelnde Rolle ein.

Die Erfahrungen zeigen, dass durch die hohe Motivation der Teilnehmenden zu spielen auch eine hohe Motivation entsteht über Teamfähigkeiten zu sprechen und das eigene Verhalten zu reflektieren.

Nach dem Projekt, welches meist eine Übernachtung in einem Jugendhaus beinhaltet, werden dann die einzelnen Erfahrungen nochmals zusammengetragen und reflektiert. So lernen die Teilnehmenden nicht nur im Spiel, was Teamplay bedeutet, sondern auch direkt durch die verbale Auseinandersetzung mit Anderen.



Nur etwas für Profis?

Die Annahme, dass Leitung eines solchen Workshops selbst Minecraftprofi sein muss, wirkt für viele abschreckend – und ist schlichtweg falsch! Auch jemand ohne Ahnung von Minecraft, kann mit Jugendlichen entsprechende Angebote gestalten.

Durch Mitspielen, erklären lassen und bei eventuellen unmoralischen Handlungen ins Gespräch kommen ist die Rolle des Anleiters – und hat mehr mit Pädagogik als mit Computerspielen zu tun. Sensibilität für die Beurteilungen der Spieler im Konfliktfall sind wichtig: denn obwohl ein Diamant bei Minecraft nur eine virtuelle Ware ist, so fühlt es sich für die Spielenden echt an, wenn jemand die hart erarbeiteten Diamanten einfach so aus der Kiste nimmt bzw. (je nach Bewertung) klaut.

An diesem Beispiel wird deutlich, wie auch Computerspiele Sozialkompetenzen voraussetzen und auch fördern können. Wer will schon mit jemanden im Team spielen, der nicht wirklich teamfähig ist?!

Mehr zum Thema bzw. wie Minecraft auch im Schulkontext genutzt werden kann hier

Dieser Beitrag wurde am 04.12.2013 verfasst.



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